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Freitag, 28. August 2009

Wer wird Gaumenkönig?

Donnerstag, 23. Juli 2009

bilder von unserem hofladen

HOFMARK(T) 44

fotos: © bärbel reckenwald

produkte aus der region, von unseren bauern hergestellt und von uns weiterverarbeitet. hausgemacht marmelade, löwenzahnhonig, chutneys und verschiedene schnäpse stehen zu auswahl.
"mamas essen" kredenzen wir auf der langen hofladen-tafel. das möchte ich persönlich empfehlen. mamas essen wird von andreas & mir immer frisch zubereitet - eben wie zu mamas zeiten.
ihr sepp schellhorn

Montag, 20. Juli 2009

Donnerstag, 16. Juli 2009

Sommersonne am Stadtberg Salzburg

















Die Sonne gönnt sich endlich einen Einblick ins M32 am Mönchsberg.
Outside: Best View to Salzburg - von unserer Panoramaterasse.

Dienstag, 14. Juli 2009

UNSER "SEEHOF-HOFLADEN" ERÖFFNET!




HOFMARK[T] 44

am Sonntag, 19. Juli 2009, 14 Uhr
Unser Angebot besteht fast ausschließlich aus hauseigenen Produkten sowie Produkten aus der Region.


Unsere Marke HOFMARK[T] 44 steht für die Werte:

© Tradition
© Ehrlichkeit
© Geborgenheit
© Verantwortung
© Authentizität

Wir freuen uns auf Sie und wir werden Sie überzeugen!

Sepp & Susi Schellhorn

Sonntag, 12. Juli 2009

Inside -Out


An schönen Tagen heisst es freie Platzwahl. Und Aussicht. Inside-out, versteht sich.

Montag, 29. Juni 2009

DER GENUSS EINES AUGENBLICKS, ...

DER LANGE WÄHRT.

Die Dimension des Espressos ist der Augenblick, ein paar kurze, aber intensive Schlucke reinen Genusses, die zu einer Tag für Tag ersehnten Pause der Ruhe, Freude und des Kräftetankens werden. Nur zwei Zutaten werden dazu benötigt: mehr espresso

Donnerstag, 23. April 2009

Donnerstag, 19. März 2009

M32 Weibtblick 15.04.09 | Robert Menasse "Deutsches Rom"

Sepp Schellhorn und das M32 laden zum diskursiven Mahl auf den Mönchsberg. Gemeinsam an großen Tischen sitzen und Gleich- und Andersdenkende treffen.

Für die notwendige Reibefläche sorgt an diesem Abend Robert Menasse für das extravagante Menü Sepp Schellhorn.

Robert Menasse, *1954 in Wien, Erzähler, Essayist und Übersetzer. 1981-86 Lektor für österreichische Literatur an der Universität Sao Paulo (Brasilien). Setzt sich in seinen Romanen mit der Stellung des Individuums in einer Welt des gesellschaftlichen und politischen Umbruchs auseinander. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik 1999, Erich-Fried-Preis 2003.

Mittwoch, 15. April, 20.00 Uhr
Robert Menasse "Deutsches Rom"
Gastgeber: Sepp Schellhorn

Montag, 16. März 2009

WEITBLICK 25.03.09 | Michael Fleischhacker "Spiel der Mächtigen"

Hinter dieser Veranstaltung "Eat & Meet" steckt auch der Wunsch, die Salonkultur, den Stammtisch oder die Tafelrunde wieder zu beleben. Was gibt es Angenehmeres, als die Verzauberung einer kreativen Küche gemeinsam mit Gleichgesinnten zu erleben und zu genießen?

Ich lade Sie zum diskursiven Mahl mit Michael Fleischhacker auf den Mönchsberg ein. Mal schauen, wie das Spiel der Mächtigen funktioniert! Oder eben nicht

Michael Fleischhacker wurde 1969 geboren. Seit 2004 arbeitet er als Chefredakteur der Tageszeitung Die Presse. Er maturierte am Stiftsgymnasium Admont, und studierte Theologie, Germanistik und klassische Philologie in Graz ohne Abschluss. Michael Fleischhacker arbeitete bereits bei der "Kleinen Zeitung", beim "Standard" und nun bei der "Presse".

Mittwoch, 25. März 2009, 20.00 Uhr

Mittwoch, 11. Februar 2009

Illytime. Each Wednesday.

Jeden Mittwoch punkt 10.00 Uhr, halbieren wir im M32 und im Spoon die Woche mit einem genialen Illy, Schlagzeilen aus der Presse und den wunderbaren Blick auf Salzburg.

Freitag, 6. Februar 2009

thomas bernhard: meine heimatstadt ...

Einblicke mit Weitblick
© m32 / Grossansicht: auf das Bild klicken

Samstag, 17. Januar 2009

Mein Weitblick mit den guten Vorsätzen für's neue Jahr.

Jetzt habe ich mir das Rauchen ja schon bereits vor 2 Jahren abgewöhnt, naturgemäss.
Somit muss man sich ja keine scheusslich quälenden Vorsätzen unterwerfen, die dann ja ganz schwer zu erfüllen oder durch andere Vorsätze, mehr Sport oder so, ersetzt werden müssen.
Genau aus diesem Grund der Nichterfüllung einer Selbstgeiselung habe ich mir zum Vorsatz gemacht, mir Vorsätze nur in Vorsätze light, also ohne körperlich, quälende Scheusslichkeiten antun.

Zum Thema Rauchverbot sei vielleicht noch ein WeitblickGedanke angebracht: Also ich habe kürzlich gehört, dass Sie in den nächsten Jahren nur mehr mit der „e Card“ einen Restaurantbesuch antreten können. Die „ e card“ ist in Österreich jene Karte, die den klassischen Krankenschein abgelöst hat. Mit dieser Karte geht man zum Arzt und es sind auf dieser Karte alle relevanten Details gespeichert. Blutgruppe, Alkoholiker, Körperfette etc. - ich weiß jetzt nicht, ob der Bettnässer auch da drauf ist ...

Jedenfalls wird es bald so sein, dass Kunden in das M32 kommen. Beim Bestellen der Speisen ich dann die „e card“ entgegen nehmen werde, den Chip ablese und dann mit den Worten „ tut mir leid Herr Mayr, aber diese Woche hatten Sie schon einmal den Schweinsbraten, es geht für Sie nur mehr ein Dinkellaibchen auf Kresseschaum an einem Dialog von Roten Rüben und Magerjoghurt... „

Ja soweit soll der Bevormundungsgedanke gehen. Und gleichzeitig trainiert mein bester Freund und Coach, ja der, der den Coach auch coacht, alle auf mehr Selbstverantwortung. Was ich auch richtig finde, aber ich will mich jetzt nicht noch mehr hineinsteigern.

Zurück zu den Vorsätzen.
Genau aus diesem Grund habe ich mir ein Thema vorgenommen, dass wahrscheinlich dem Leser an und für sich egal sein wird. Ist aber unter den Weitblicklesern ein Geistes oder Sozialwissenschaftler dabei, er wird meine Oberstube für wenig möbliert halten. Oder sagen wir mal, sehr schlicht.

Ein wichtiger Vorsatz ist: Ich missachte die Genderregel. Ich finde die Worte „liebe Österreicher und Österreicherinnen“ in jedem Interview, in jeder Rede eines Offiziellen als einen derartigen Stumpfsinn, dass ich mich gar nicht mehr auf Schiene bringe. Der Österreicher ist doch ein Mensch. Sagt man lieber Mensch und MenschInnen??? Nein.

Beim Kochen: Wie ist der biologische, der weiblichen Sexualität bestimmten Terminus Technicus für „Mohr im Hemd“, diesem wunderbaren Nachtisch Wiener Ursprungs?
„MohrIn in der Bluse??"

Richtig, das ist banal. Dazu passt die Frage: Warum wird das bei Jugendlichen nicht angewandt? Da sagt man auch, liebe Burschen, liebe Mädels. Liebe Jugendliche und Innen.... Liebe Deutsche und DeutschInnen ... sagt man das? Richtig, man sagte mal, „her mit den kleinen Engländerinnen“ - oje das ist jetzt falsch und sollte nur zum Schmunzeln sein.

Alles banal. Richtig, meine Vorsätze haben andere Werte und Wichtigkeit für dieses Jahr.
Nach zu denken, welche Unkäuflichkeit mir wichtig ist.

Freitag, 5. Dezember 2008

Was ist ein Hundeleben wert?

ES IST EINFACH EINE VERKEHRTE WELT GEWORDEN.
ICH PERSÖNLICH HABE EINE WAHRE KRISE.

Eine, nicht jene Krise, deren Sieg so manche feiern, weil sie schon immer gewusst haben, dass sich das alles nie ausgehen kann und eben jene, die diese Krise auch noch wirklich so aufgeheizt haben, dass wir uns jetzt durch das alleinige Fürchten auch schon zu Tode gestorben haben. Fast. Nein, in einer Welt, in der es genug Probleme gibt, will ich jetzt nicht auch noch ein richtiges Problem ganz groß reden. Und doch ist meine Krise wirklich groß, für mich zumindest.
Des Öfteren habe ich den Eindruck, dass die Menschheit immer blöder wird. Vollkommen verblödet. Ich sitze also heute in meinem Restaurant M32 in den Loungesesseln neben der Abend-Bar bei einem Geschäftstermin. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Altstadt. Von meinem Lieblingsplatz hat man auch einen wunderbaren Blick auf die Toiletten, vor allem auf diese schönen Toilettentüren. Man sieht, wer rein und wer raus geht. Wer diesen Ort aufsucht, ohne nur einmal "Grüß Gott" sagen zu wollen. Nicht mal einen Café bestellt, sondern schnell wieder verschwindet, um sich dann vielleicht noch per Leserbrief darüber mitzuteilen, dass die Toiletten im M32 gefälligst sauber gehalten werden müssen. "Auf Wiedersehen" wird dann auch nicht gesagt, weil es ja selbstverständlich ist, auf's Häusl zu gehen. Nein, ist es nicht. Es ist selbstverständlich zu "müssen". Aber ich gehe auch nicht in eine private Wohnung hinein, u! m zu müssen... Wer tut so etwas?

Ich hasse diese Selbstverständlichkeit. Es ist eine scheußliche Selbstverständlichkeit.

Heute eben hatte ich auch wieder eine "Kundin" dieses Formats. Was heißt eine, es waren zu viele, aber eben diese Eine nahm ihr "Kalb" namens Susi mit in die Toilette. Dort füllte sie einen Plastiksack mit Wasser, damit dieses XXL Hundskalb Susi etwas zu "trinken" bekommen konnte. Man braucht keine große Phantasie, um sich auszumalen, wie der Boden unter dem Waschtisch danach ausgesehen hat. Ich habe mich im Anschluss kurz vorgestellt und der "Dame" mein Missfallen ausgedrückt. Die Reaktion war: "Sie sind eine herzlose Seele..."

Es kommt noch dicker. Ich setze mich wieder in meinen Ledersessel und versuche meine Erregung mit einem Lächeln und einem Schluck Wasser zu kaschieren. In der Zwischenzeit hat ein Paar auf den Barhockern des Stehtisches Platz genommen - der zwischen meinem Ledersessel und dem herrlichen Altstadtblick steht - mit einem Dobermann an der Leine (die sie aber nicht als Leine benutzt haben). Das "liebe Hunderl" war ein ganz neugieriges Hunderl, das überall herumgeschnuppert hat. Darauf hin hat das Frauerl einen Dialog begonnen, mit dem Hunderl. "Na, wo is er denn??" Da is er ja..." Der Hund hat den gewollten Dialog zum Monolog werden lassen. Klar, was soll er denn antworten? Vielleicht: "Schöner Spaziergang, ich sitzt jetzt im M32 und versau da den Boden". Blöd einfach. Haben Sie schon mal einen Engländer seinen Hund fragen hören: "Where is he??. Here is he..." Na also.

Dem nicht genug: Der Hund hat einen derartige Pfurz gelassen, dass ich jegliche Fassung verloren habe, mit den Worten: "Muss das alles sein!!!" Es war wohlgemerkt keine Frage. Das Herrl jedoch hat, wie aus der Pistole geschossen geantwortet (statt dem Wort Verzeihung kam) "Das war ich!" .

Sie lachen? Ist auch lustig. War aber nicht angenehm... Was ich aber damit sagen will ist, dass der Kult um Hunde derartig ausartet. Wenn heute ein Gast mit seinem "Vieh" in ein Restaurant geht, dann erwartet er sofort das "Service" eines Wasserl fürs Hunderl. Sabbert dann der Hund, stört das verständlicherweise den Nachbartisch (würde mich auch stören), dann ist man ein herzloser Tierfeind.

Es kommt mir bald so vor, wie die Raucherdiskussion. Einen Raucher stört der Nichtraucher am Nebentisch auch nicht…

Und das ist meine Krise. Weil über andere Krisen wird schon zu viel gesprochen.

Darum sollten wir wieder mal lachen.
Motto: Punschlos glücklich!

Vorweihnachtliche Seehofgrüße
Sepp und Susi Schellhorn

P.S.: Wir vermenschlichen die Tiere alleine schon mit der Anrede, gleichzeitig vertieren wir die Menschen.
Mehr dazu beim nächsten Mal. Über Haserl, Schweindi und Bärli... ja, den ganzen Zoo werde ich bearbeiten...

Sonntag, 26. Oktober 2008

Jazz in der Altstadt 08


Eine echte Belebung für Salzburg
foto: wild & team

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Die großartige Geschichte um Vermehren und Arbeiten!

In Zeiten wie diesen, vor allem wann, wenn nicht jetzt? Gerade in der Lage, in der wir uns befinden, ja da muss man reinhauen. Oh doch, es ist nicht schlecht, oder doch? Nein, ich sage es ist nicht so, wie wir es gerade sehen. Depressiv und ohne Ausweg.
Wirtschaftlich und politisch.
Wobei einen Punkt muss man ausführlich erläutern:

1. Vermehren
Jetzt erklärt mir mal einer (es kann auch ruhig der Herr Richard Fuld von den Lehman Brothers sein), welchen Sex der 100 Dollar Schein mit dem 20 Dollar Schein ausgeübt hat. Was war das für eine Art, etwa amerikanisch? Ich meine, soviel ich weiß, kommt es bei einer Vermehrung zu einem Akt, einem sexuellen Akt, naturgemäß – zumindest habe ich das so in Biologie gelernt.

Vom Vermehren des Geldes sprechen vor allem Investmentbanker, es war auch schon mal der Schalterbeamte in der örtlichen Dorfbank, der dann mit einer Hochglanzbroschüre über den Schalter folgende Information weitergab: „Da wäre was zu machen, ganz toll, lass einfach das Geld sich vermehren...“ Er fühlte sich in diesem Moment als Gordon Gecco. Richtig, aber nur für Albanien... Die zwei Scheine treiben es also so schön kräftig hinter dem Bankschalter, so schön liebevoll oder doch eher nur technisch, dass gleich Bündel 10er dabei heraus springen? Nach einer Schwangerschaft.

Apropos technisch: ich habe erst kürzlich eine ganz tolle Anmache, so zu sagen nur als Zuhörer, als unschuldiger Dritter miterleben dürfen, in einer Bar. Da hat ein nicht ganz unbekannter Mann, einer nicht ganz so bekannten (zugegeben einer Schönheit- ein Bonbon der weiblichen Welt), ohne auch nur ein Wort mit ihr zu wechseln, einen vom ihm geschriebenen Zettel über diesen wunderschönen schwarzen Bartisch rüber geschoben. Dieser Zettel könnte auch mal ganz wertvoll werden, wenn dieses Bonbon der Weiblichkeit diesen nicht weggeschmissen hätte, diesen Zettel, der also folgenden Text beinhaltete: Ich liebe Dich! Relativ technisch.... ganz toll. Großes Damentennis.
Aber zurück zum Vermehren von Geld. Biologisch ginge noch Flugsamen. Mehr nicht. Wenn die Blüten Pollen tragen würden.

2. Arbeiten
Wie hat das Geld jetzt für mich gearbeitet, wenn man gesagt hat: Lassen Sie das Geld für sich arbeiten!? Täglich von 08:00 bis 16:00, mit Pausenbrot? Am Fließband, im Service, mit Händen und Füßen und einem amerikanisch, unpersönlichen aber vielleicht freundlichen Lächeln?
Das Dumme daran ist nur: wir alle haben nicht so richtig darüber nachgedacht und sind auf das Vermehren und Arbeiten ganz schön hineingefallen. Mit Pomp und Tra Ra!
Es stimmt aber doch, dass Geld offensichtlich gearbeitet hat.
Arbeit kostet Geld. Also richtig. Teurer Spaß.

So richtig reingefallen ist auch der Österreicher. Mit den größten Versprechungen kann man noch Wahlen gewinnen, zumindest 1. Politische Kraft werden. In Österreich und nur in Österreich! Mit stumpfsinnigen und dummen Argumenten, der Kronen Zeitung im Rücken gelang es. Und der Österreicher an und für sich ist offensichtlich so dumm, dass man nicht jene Partei wählt die am wenigsten lügt.

Ich habe für dieses Jahr, und das gebe ich gerne zu, mich für eine Partei ins Zeug gelegt. Ich wollte alles, nur nicht die Kronen Zeitung. Ich halte es für sehr gefährlich, wenn Medien zu Zentralorganen werden. Demokratie schaut für mich anders aus. Gott sei Dank.
Es ist aber politisch wie wirtschaftlich offensichtlich immer das gleiche Motto:
Lieber lügen als kurze Beine!
Darum habe WIR zu arbeiten und UNS zu vermehren. Für unsere Pensionen deren Beiträge wir zahlen, die Pensionen der Pensionisten deren Beiträge wir zahlen, und unsere Eigenversorgung, weil Ersteres bekommen wir nicht mehr. Wegen der Lügen.
Gerecht oder?
Fazit: love, peace and hapiness...
Für uns und gegen schwarz sehen

Sonntag, 5. Oktober 2008

Endlich! Salzburg jazzed wieder!

Ab 23.Oktober 08 verwandelt sich Salzburg wieder zur jazzigen Stadt. Jazz ist mehr als Musik. Jazz ist eine Lebensphilosophie.

Im M32 am Mönchsberg und im Spoon beim Festspielhaus ist das Beste vom Besten vertreten.

Ich kann's nur empfehlen, die Lokale in Salzburg aufzusuchen und ein lebeniger Teil des "Jazz in der Alststadt" zu werden.

Auf unserer Website finden Sie das Programm!

Donnerstag, 17. Juli 2008

Das Unnötige weglassen vielleicht?


















Kürzlich besuchte mich ein Freund aus alten Tagen. Aus den Zeiten einer Herrenrunde. Also jenem Verbund von Menschen, die glauben, im Kollektiv nette Tage zu verbringen. Nicht jetzt Kegeln. Wir fuhren Ski, spielten Karten und unterhielten uns. Ja, es ist genauso wie Sie denken....

Also mein, in diesen Minuten noch gedachter Freund, saß auf unserer wunderschönen Terrasse. Alleine, und bestellte sich einen Eiskaffee und den Wirten. Er ist nämlich einer Jener, die noch immer glauben, sie sähen mit knapp 60 Jahren so aus wie vor 20 Jahren. Ich meine damit, vom "Ausseh-Alter" 40. Stellen Sie sich vor: Harley Davidson mit zu eng anliegender Lederkluft. Rotes Halstuch. "Heiße" Stiefel.

Jetzt saß er ganz vorne und genoss den herrlichen Blick auf den See. Fühlte sich in seiner Ledermontur als Daniel Graig. Was Optisch nicht ganz hinkam, denn man(n) steuerte eher auf den Bullen von Tölz zu. Nicht nur von der Motorik. Man erwartete mich.

Vorausschicken muss ich noch, dass ich mich jetzt wirklich nicht als den ultimativen "Alpenadonis" fühle. Nicht, weil es keinen Sockel für mich gab, mehr von der Statur her. Sehr charmant ausgedrückt habe ich mich zu einem stattlichen Mann entwickelt. Was mir auf der einen Seite viel Geld gekostet hat, aber auch viel Geld erspart hat, weil man ja zunimmt, wenn man nicht mehr raucht. Ein stattlicher Mann also.

Misstrauisch ob meiner "gewichtstechnischen" Entwicklung machte mich kürzlich ein Badebesuch. Nicht gerade von Sonnenbräune beglückt, warf ich mich in die Fluten und kraulte. Ich kraulte hinaus ins weite Meer. Stolz ob meiner Leistung, im Glauben, die gleiche Technik und Schnelligkeit wie Mark Spitz zu besitzen, drehte ich mich dann um und sah zurück auf den Strand. Nach etwa 50 Metern.
Jeder Mensch besitzt ja eine gewisse Eitelkeit... Fertig. Hätte es ein Sauerstoffzelt im Meer gegeben, es wäre für mich gedacht gewesen. Es bildete sich eine Gruppe von Kindern und eine kleinere Gruppe von Asiaten, die ihre Köpfe zusammensteckten und gestikulierend ins Mittelmeer agierten. Die Kinder glaubten "Free Willy" gesichtet zu haben, die Asiaten dachten an den Fang eines weißen Wales. Nun, für Sushi bin ich jetzt geeignet, aber so gewichtig fühlte ich mich. Das war die Vorgeschichte.

Jetzt ich an diesem herrlichen Sonnentag auf unserer Terrasse. Am Tisch. Nach einem wirklich herzlichen Wiedersehen, der 2. Satz an mich: "Zugelegt hast du..."
Mehr braucht man nicht mehr, wenn Dein gegenüber schon Karabiner benötigt, daß seine alte Motorradlederhose nicht platzt. Hey. Es hat mich in's Herz getroffen. Man hat ja noch Gefühle, oder?
Das ist Unnötig! Mein 2. Satz war dann: "Bist eingeladen auf den Eiscafé." Richtig, auch unhöflich, wenn man gleich aufsteht und geht. Aber Konsequent.

Ebenso konsequent mein Schluss daraus. Frühstück nur Obst und beim Essen lasse ich auch das Unnötige weg seit 14 Tagen. Kein Brot, keine Kartoffel. Nur Gemüse und Fisch oder Fleisch.
Ergebnis: Bereits 5 Kilogramm weniger für die Badefigur.

Also das Unnötige weglassen. So gesehen war das Unnötige nötig. Dank meinem jetzigen Bekannten.

Sepp & Susi Schellhorn & das Seehof-Team

Samstag, 21. Juni 2008

Ein Leben lang am Lächeln arbeiten

Sepp Schellhorn, der "Klimakoch", in einer eigenwilligen Selbstreflexion über sein persönliches Verhältnis zu Perfektion, Arbeit und dem stillen Lernen des Lächelns - lebenslang!
Restaurant - Bar - Hotel Salzburg - M32, Spoon, Seehof, 1180 Angertal

Ein Hauch von Großstätisch in Salzburg

Er sei wohl der "Grantler" unter den Wirten, sagt Sepp Schellhorn über sich selbst. Für ein Lächeln hätte man ihm schon Geld geboten, so ernst schaue er immer drein, wenn er in der Arbeit steckt und sich bemüht, dass für die Gäste alles passt. Seine Mischung aus Panorama-Café, Museumslokal, Bar und Luxus-Restaurant auf Salzburgs Spitzenplatz oben am Mönchsberg, hält den vierzigjährigen Perfektionisten, (mit Aszendent Jungfrau) ganz schön am Laufen. Erst recht, wo er nun auch im Museum Rupertinum schräg gegenüber vom Haus für Mozart, sein zweites großstädtisches Konzept verwirklicht.

Neues Sepp Schellhorn Lokal in der Altstadt Salzburg

"Spoon" heißt das neue Stehlokal, in dem alles geboten wird, was man mit dem Löffel verzehren kann - von der bodenständigen Suppe bis zum asiatischen "fingerfood." Hier gibt´s bis zur späten Stund´ die schnelle Küche und das im coolen Ambiente von Schwarz mit Pink. Inspiration und viele Erlebnisse bringt der Quereinsteiger aus aller Welt mit. Nach Italien, Frankreich und USA, war Spitzenkoch Jörg Wörther seine letzte, große Station. Für seine Altstadt-Kunst-Ideen kooperiert er viel und gern mit Anderl Gfrerer, Art Hotel Blaue Gans. Seit 1996 betreibt er zudem den "Seehof" in Goldegg. Und dort in der Idylle der Berge, übt er auch heimlich immer wieder das Lächeln.

Restaurant M32 - Museum der Moderne Salzburg - Sepp Schellhorn

Montag, 9. Juni 2008

umfrage-ergebniss!

die frage war: was meinen sie:
euro 08 übertragungen in gastgarten ohne ton?

12% find ich gut
00% muss darüber nachdenken
88% geht gar nicht

geht auch nicht! daher ist das aufdrehen des tones auch von offizieller seite erlaubt worden!